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| Richtiges
Zähneputzen im Kindesalter |
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Zahnhygiene
beginnt beim Menschen schon mit dem Durchbruch des ersten Milchzahnes,
also in der Regel im 6. Lebensmonat. Anfänglich kann dabei
mit einer ganz weichen Zahnbürste geputzt werden. Da sich die
Feinmuskulatur der Kinder aber erst im jüngsten Vorschulalter
entwickelt, stellt das Ergreifen der Zahnbürste für die
Kinder eine gewisse Schwierigkeit dar. Dies kann gefördert
werden, indem man mit dem Kind des öfteren vor einem Spiegel
übt und eine Zahnbürste mit dickem Griff verwendet. In
diesem Zeitraum ist es auch dringend notwendig, dass die Eltern
das Putzergebnis kontrollieren und nachbessern.
Die Zahnbürste
Folgende Merkmale kennzeichnen eine gute Zahnbürste:
- Gerader Bürstenstiel (Neigung und Lage der Bürste
kann besser kontrolliert werden)
- Bürstenkopf soll nicht mehr als 3 Borstenreihen aufweisen
und das Borstenfeld soll für Erwachsene maximal 3 cm und
für Kinder 2 cm lang sein (grössere Bürsten behindern
die Reinigung)
- Borsten sollen in einem engen Bündel zusammengefasst sein
(damit die Pasta länger oben bleibt)
- Planes Borstenfeld ist zu bevorzugen
- Borsten sollen aus Kunststoff sein
- Borstenenden müssen abgerundet sein (verhindert Verletzungen
des Zahnfleisches)
Nach Gebrauch ist die Bürste gründlich zu reinigen und
aufgestellt zu lagern, damit sie trocknen kann und den Bakterien
der Boden entzogen wird. Wenn die Borsten verbogen sind, soll die
Bürste gewechselt werden, aber grundsätzlich nicht länger
als 8-10 Wochen verwenden ( Bakterienanlagerung, Borsten werden
scharfkantig).
Putztechnik:
Grundsätzlich ist zu sagen, dass möglichst alle Hin-
und Herbewegungen vermieden werden sollen, da dies dem Zahnfleisch
und Zahnhals schadet. Für Kinder ist es am einfachsten, wenn
sie kleine Kreis- oder Auf- und Abbewegungen machen. Diese Kreisbewegungen
sollen deshalb klein gehalten werden, weil sonst die Zahnzwischenräume
vernachlässigt werden.
Ab
dem 8. Lebensjahr und für Erwachsene ist die Vibrationstechnik
mit einem Anstellwinkel von 45° die effektivste. Dabei wird
die Zahnbürste an der Grenze Zahnfleisch/Zahn in diesem Winkel
angelegt, kleinste Vibrationsbewegungen ausgeführt und gegen
den Zahn ausgestrichen. Dabei wird immer um einen Zahn vorgerückt.
Das Vorgehen sollte systematisch erfolgen, dh. die Zähne sollen
immer in der gleichen Reihenfolge gereinigt werden. Ausserdem sollte
zwischen der letzen Mahlzeit und dem Putzen mindestens eine halbe
Stunde vergehen.
Technik
im Frontzahnbereich
Zahnseide:
Sobald die Zähne sich durch den fortschreitenden Zahnungsprozess
zu berühren beginnen, sollte auch die tägliche Verwendung
von Zahnseide erlernt werden.
Elektrische Zahnbüsten:
Bei genauem Durchführen der beschriebenen Putztechniken, ist
die elektrische Zahnbürste vom Putzergebnis nicht besser. Sie
ist jedoch bei Schwierigkeiten mit diesen Techniken eine gute Alternative.
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| Zahnfleischerkrankungen |
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Viele Menschen leiden zeitweise unter Gingivitis (Zahnfleischentzündung)
und viele unter Parodontitis (Entzündung des Zahnhalteapparates).
Parodontitis ist neben Karies (Zahnfäule) die zweite grosse
Zahnkrankheit und nach dem 35. Lebensjahr gehen durch Parodontitis
mehr Zähne verloren als durch Karies.
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Gesundes
Zahnfleisch:
Gesundes Zahnfleisch ist hellrosa, punktförmig
getüpfelt ("Orangenhaut") und blutet nicht
(Abb.1).
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Gingivitis: Das Vorstadium der Parodontitis
ist die Gingivitis, welche vor allem durch Zahnbeläge am Rand
des Zahnfleisches hervorgerufen wird. In diesen Belägen finden
sich Bakterien, die von Speiseresten in der Mundhöhle leben,
dabei Stoffwechselprodukte ausscheiden und damit auf das Zahnfleisch
einen Entzündungsreiz ausüben. Das Zahnfleisch wirkt dabei
gerötet, geschwollen und blutet leicht bei nur geringer Berührung
durch zum Beispiel die Zahnbürste, was dazu bewegt, dass diese
Stellen im Mund beim Putzen ausgelassen werden, dadurch wird die
Situation aber noch verschlimmert. Der Zahnbelag verfestigt sich
in weiterer Folge zum Zahnstein (Abb. 2). Tees, Tinkturen oder Salben
werden die Symptome bestenfalls lindern, aber nicht die Ursache
entfernen.
Parodontitis (silent tooth killer)
- Die Fortsetzung einer chronischen Gingivitis kann eine Parodontitis
sein, dazu kommt es, wenn einige Faktoren zusammenspielen, diese
sind:
- Bakterien im Zahnbelag
- Mangelnde Mundhygiene
- Geringes Gesundheitsbewusstsein
- Rauchen
- Fehlbelastungen des Zähne (falscher Biss)
- Stress
Es bilden sich Zahnfleischtaschen aus, in denen massiv Bakterien
wachsen, gedeihen und ihr Unwesen treiben. Diese lösen eine
chronische Entzündung des Zahnhalteapparates aus und zerstören
auch den Knochen der den Zahn umgibt (Abb.3). Diese Beläge
lassen sich durch normales Zähneputzen nicht mehr entfernen,
da sie ja innerhalb des Zahnfleisches liegen. In weiterer Folge
zieht sich auch das Zahnfleisch mit dem schwindenden Knochen zurück
(Abb.5), der Zahn erscheint scheinbar länger (Abb.4). Der Zahn
verliert dabei an Verankerung (Attachmentverlust) wird locker und
geht früher oder später verloren.
Alarmzeichen:
- Rötung
- Schwellung
- Schmerz
- Zahnfleischbluten
- Mundgeruch
Fortgeschrittene Zeichen:
- Zahnfleisch zieht sich zurück, es entstehen dunkle Dreiecke
zwischen den Zähnen
- Zahnfleisch ist dunkelrot verfärbt
- Zähne werden locker
- Es tritt übel riechendes Sekret aus den Taschen aus
Therapie:
Am Anfang der Therapie steht eine genaue Diagnose mit Röntgen
und visueller Kontrolle des Zahnfleischzustandes, sowie Messung
der Taschentiefe und Quantifizierung der Beläge. Danach wird
entschieden, wie die Therapie angelegt wird.
Initialtherapie:
Am Anfang steht die professionelle Mundhygiene, dabei werden alle
Beläge und Verfärbungen oberhalb des Zahnfleisches entfernt
und die Zahnoberflächen poliert, das heisst, die Anlagerung
weiterer Beläge wird erschwert. Ausserdem sollten kariesfreie
Verhältnisse herrschen und vorhandene Füllungen dürfen
keine abstehenden Ränder aufweisen. Weiters wird dem Patienten
die für ihn geeignete Mundhygieneform und Putztechnik erklärt.
Parodontaltherapie:
Dabei werden alle Beläge und Konkremente mit einem speziellen
Gerät entfernt, die unterhalb des Zahnfleisches (an der Wurzel)
liegen.
Danach sollten sich reizfreie Verhältnisse darstellen und
keine Blutung mehr auftreten. Bei einigen Patienten ist es ausserdem
nötig, spezielle Bakterientests durchzuführen oder aber
auch eine operative Reduktion der Taschentiefe durchzuführen.
"Paropatienten sind treue Patienten"
Der Erfolg einer derartigen Therapie hängt wie immer auch
von der Motivation und Mitarbeit des Patienten ab. Ist das Bewusstsein
erst einmal geweckt und die Anfangstherapie durchgeführt, muss
der Erfolg der Therapie in regelmässigen Abständen (Recall)
kontrolliert und die Zähne professionell gereinigt werden.
Ich hoffe, mit diesem Beitrag Ihr Interesse etwas geweckt zu haben.
Für weitere Fragen stehe ich natürlich persönlich,
telefonisch (04710 29979) oder via Email (dr.reichhold@aon.at)
zur Verfügung.
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| Vorstellung |
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Da ich jetzt seit 2 Monaten meine Ordination in Oberdrauburg geöffnet
habe, möchte ich mich, mein Team und meine Ordination nach
einem Tag der offenen Tür und Einweihungsfeier nun auch auf
diesem Weg bei Ihnen vorstellen.
Ich bin 31 Jahre alt und komme ursprünglich aus Obervellach.
Nach dem Besuch der Volk- und Hauptschule maturierte ich in Klagenfurt
an der HTBLA für Elektronik und Nachrichtentechnik. Nach 8-monatigem
Präsenzdienst begann ich mein Studium der Humanmedizin in Graz.
Im Anschluss daran absolvierte ich die Turnusausbildung im Krankenhaus
Spittal an der Drau. Mein Weg führte mich aber wieder zurück
nach Graz an die Zahnklinik, wo ich die Ausbildung zum Facharzt
für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde begann. Nach einjähriger
Vertretungstätigkeit in anderen Ordinationen startete ich im
November 2004 endgültig in die Selbständigkeit.
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| Kassenvertrag |
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Da ich des öfteren auf den Kassenvertrag angesprochen werde,
möchte ich zu diesem Thema und zu unseren Verrechnungsmodalitäten
kurz Stellung nehmen. Es ist so, dass der Kassenvertrag seitens
der Kärntner Gebietskrankenkasse und Ärztekammer für
Kärnten bereits für Oktober 2005 beschlossen wurde. Zur
Zeit stehen wir mit diesen Institutionen in Verhandlungen, dass
es zu einer Vorverlegung der Kassenstelle kommt. Das heißt,
dass ich zur Zeit als Wahlarzt aller Kassen meine Ordination betreibe.
Ich habe mich daher entschlossen, für die Behandlungen die
Tarife der Krankenkassen abzurechnen. Damit für Patienten der
Gebietskrankenkasse kein Selbstbehalt entsteht, verzichte ich daher
für diese Patientengruppe auf 20% des Kassenhonorars. Wie das
für GKK Patienten aussieht, kann ich an einem kurzen Beispiel
demonstrieren.
Leistung:
Panoramaröntgen: Kassentarif € 30,41,-
Preis (-20%) € 24,32.-
Rückerstattung: € 24,32.-
Das heißt, für Patienten der Gebietskrankenkasse entfällt
der übliche Selbstbehalt für Kassenleistungen beim Wahlarzt
und es entstehen diesen Versicherten keinerlei zusätzliche
Kosten. Für Patienten der kleinen Kassen (SVA, BVA, ÖBB,
etc.) wird der Kassentarif in Rechnung gestellt und der Selbstbehalt
ist der gleiche wie beim Kassenarzt.
Wir übernehmen auch bürokratische Hürden, wie Einreichung
des Honorars bei Ihrer Krankenkasse, und das Honorar wird auf Ihr
Konto ehestmöglich überwiesen.
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| Beiträge: |
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Ich möchte in Zukunft in kurzen Abständen auf der Homepage
www.oberdrauburg.info kurze Beiträge zu interessanten Themen
rund um die Zahnheilkunde veröffentlichen. Falls Sie selbst
Fragen an mich haben, können sie diese persönlich, telefonisch
oder via Email dr.reichhold@aon.at
an mich herantragen. Bitte verstehen Sie jedoch, dass konkrete Fragen
zu Behandlungsmöglichkeiten, erst nach einer genauen Diagnose
beantwortet werden können.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Christoph Reichhold
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| Themen |
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| Mein
Team |
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Marie-Theres Feldner zahnärztliche
Assistentin |
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| Lisa Tschapeller zahnärztliche
Assistentin |
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| Julia Ausserdorfer Lehrling |
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Uschi Zojer
Raumpflege |
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Barbara Hofer
Buchhaltung |
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Onkel Sepp (Ganeider)
Mädchen für Alles |
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Teminvereinbarung: |
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Tel. 04710/ 29979 |
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