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Der
Oberdrauburger Talboden
bildet eine ausgewogene Symbiose zwischen landwirtschaftlichen
Kulturflächen und naturbelassenen Augebieten.
Der durch die Drau über Jahrmillionen geschaffene rund
1 km breite flache Talboden bietet ein gut erschlossenes
Wander- und Radwegenetz, abseits jeden Straßenverkehrs.
Zwischen den landwirtschaftlich genutzten Kulturflächen
bilden die weitläufigen Auflächen der Drau und
der Lauenbäche naturbelassene Rückzugsgebiete
für viele seltene Pflanzen- und Tierarten. So findet
man auf den kalkhaltigen Böden der Schattseite nicht
nur seltene ausgedehnte Wacholderhaine, sondern auch den
vielerorts bereits ausgestorbenen Frauenschuh und viele
andere seltene Orchideenarten. Entlang der glasklaren und
fischreichen Lauenbäche kann man mit etwas Glück
und Geduld sogar den Eisvogel beobachten.
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