Gehzeit:
Oberdrauburg - Trögerwandhöhlen ca. 60-70 min.
Schwierigkeitsgrad: gering, letzter Teilabschnitt schmaler etwas exponierter
Steig gut gesichert - gutes Schuhwerk wird angeraten.
Ausgehend vom Ortskern in Oberdrauburg führt
die Wanderung über die Kirchgasse und Rosenberg bis zur Kapelle Maria-Hilf.
Von dort folgen Sie der Güterstraße in Richtung Schrottenberg.
Nach ca. 200 m zweigt auf der linken Seite ein gut markierter Wandersteig
in Richtung Trögerwand ab. Über den Wandersteig geht's vorerst ca.
20 Minuten durch großteils schattige Wälder eben in Richtung Westen.
Anschließend führt der gut markierte Wandersteig über Serpentinen,
teilweise recht steil bis auf den Trögerwandkopf, den Sie nach weiteren
20-30 Minuten erreichen. Der etwas exponierte Steig ist gut mit Stahlseilen
gesichert.
Trögerwandhöhlen
Oberdrauburg
Gehzeit von der Abzweigung Güterweg Schrottenberg
ca. 45 min



Anstieg zur großen Höhle, deren Zugang durch einen Felsbrocken teils verschlossen ist.


Vorerst erreichen Sie die kleine Trögerwandhöhle, die 12 m lang ist und eine Höhe von 1,6 m aufweist. Die große Höhle, die sogenannte "Wohnung" befindet sich einige Gehminuten westlich der kleinen Höhle und ist im Bereich des Höhlenzuganges durch einen Felsblock nahezu versperrt. Der relativ helle Höhlenraum hat eine Größe von 9x9x12 m und wölbt sich domartig nach oben. Die Höhlenwände leuchten in den verschiedensten Farbtönen, vom Smaragdgrün über Rosa bis zum reinen Weiß.
Ausführlich beschrieben wurden die Trögerwandhöhlen bereits 1902 von Leopold Reichenwallner. Mag uns der Schreibstil auch bereits etwas antiquiert erscheinen, die sehr genaue und liebevolle Beschreibung, hat bis zum heutigen Tag ihre volle Gültigkeit erhalten.

|
|
|
|